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… fragt Ela und lädt zur Blogparade ein. Nun habe ich zwar eine Glaskugel, doch die ruht im Schnee und sagt mir nicht, was heuer auf mich zukommt. Möchte ich es wissen? Lieber nicht. Zu guten Vorsätzen, die gerade mal in der ersten Januarwoche gehalten, in der zweiten schon angepasst und spätestens ab der ersten Februarwoche ad acta gelegt sind, fühle ich mich auch nicht berufen. Was also tun. Ich möchte doch bei Ela’s Link-Party mitmachen?

Nach einem Spaziergang im Schnee und einem längeren Gespräch mit Herrn U. (bei dem es um ganz andere  Dinge ging), weiß ich es nun. Mein 2019 wird

Entspannter durch Routinen

Spontan sein, improvisieren waren meine  Stärken, die mir, wie ich leider feststellen musste in den letzen Jahren abhanden gekommen sind. Zwar kann ich’s noch, aber es kostet mich Energie und die Umstellung auf Unverhofftes viel mehr Zeit als früher. Wiederkehrende Rituale, feste Abläufe und vorhersehbare Ereignisse dagegen tun mir gut, machen mir Freude. Warum also nicht meinen Alltag mit Routinen entspannter gestalten?

  • Das Frühstück schon am Abend zubereiten und in den Kühlschrank stellen.
  • Kleidung für den nächsten Tag zurechtlegen – vielleicht sogar schon am Wochenende die Outfits für die nächste Woche planen
  • Den Abend mit einem Tee und ein paar Sätzen ins Tagebuch ausklingen lassen.
  • Das mir am Morgen lästige eincremen vor dem Zubettgehen erledigen

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Sparsamer ohne Verzicht

Schon seit einiger Zeit versuche ich bewußter darauf zu achten, was ich esse, wofür ich Geld ausgebe, wie ich Müll vermeiden kann. Ein paar Änderungen haben in 2018 schon Einzug gehalten. Wir benutzen die App Code Check beim Einkaufen, die Zahnbürsten sind aus Bambus, die Küchentücher aus alten Froteehandtüchern und statt eines Küchenschwamms, gibt es einen selbstgestrickten aus Schnur. Obst und Gemüse kaufen wir offen und lassen es statt in Tüten in wiederverwendbare Säckchen packen, eine Stofftasche habe ich für alle Fälle immer in der Handtasche.

Da ich Plastikbehälter noch nie hübsch fand, gibt es in unserer Küche wenige davon. Ein paar Plastikdosen zum Aufbewahren von Resten allerdings schon. Die nehme ich auch mit ins Büro, wenn ich mein Mittagessen mitnehme. Besser als das Mittagessen im Supermarkt zu kaufen, waren sie allemal. Denn wenn ich das mache, habe ich gleich einen ganzen Berg voll Müll. Ich kann mir zwar ein belegtes Brötchen holen (verpackt in eine Papiertüte), das reicht mir aber nicht. Möchte ich Obst, eine Gurke, Tomate oder Paprika dazu, bekomme ich das nur in Plastik verpackt. Gönne ich mir als Nachtisch einen Joghurt oder Quark, kommt nocheinmal eine Plastikverpackung dazu.

Deshalb und weil mein selbstgekochtes Essen natürlich viel feiner und abwechslungsreicher ist, möchte ich häufiger – am besten an jedem Tag – mein Mittagessen von zuhause mitnehmen. Ich kann es am Abend vorbereiten, entweder etwas mehr kochen und die Reste mitnehmen oder einen Salat mit Bulgur, Hirse, oder Linsen machen. Damit es noch besser schmeckt, habe ich Glasbehälter mit Bambus- oder Glasdeckeln gekauft. Gleichzeitig sehen sie auch besser aus.  Ich vermute zudem, dass es Geld spart, die Mittagsmahlzeit zuhause zuzubereiten.

 

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Stilsicherer – mit der Wunschgarderobe

Der Erfüllung meines Wunsches, meine Garderobe so zu gestalten, dass sie nur noch aus Teilen besteht, die ich wirklich mag, die mir perfekt passen und die mir zudem gut stehen, bin ich schon sehr nahe gekommen. Nachdem ich in 2018 eine Farbberatung erhalten habe, wurde mir klar, dass ich oft zu den falschen Farben gegriffen habe. Farben, die ich schön finde, die mir aber nicht stehen. Mit der Farbkarte des “Sommertypes” in der Hand habe ich aussortiert, verkauft und weiter gegeben, was mir farblich nicht schmeichelte und einiges in rosa, hellblau, hellgrau ergänzt. Wie und warum mich das nicht arm gemacht hat, werde ich bald in einem neuen Post erzählen.

Mit einer Garderobe ausschließlich in zarten Farben komme ich jedoch nicht zurecht, wie ich feststellen musste. Es gibt “Rosa-Tage” und es gibt andere. An den anderen trage ich kräftigere Farben, Marineblau, blaustichiges Rot, Violett, Petrol. Farben, die eher dem “Wintertyp” zugeschrieben werden. Meine Farbberaterin – Angela Mertens – hat mir vorsorglich auch die Winter-Farbkarte mitgegeben. Sie hat es kommen sehen, dass ich nicht immer in Pastell gehen möchte.

Gut ausgestattet mit Kleidung könnte ich nun darauf verzichten mir Neues zu kaufen. Mir ist aber nicht nach gänzlichem Verzicht. Ich möchte mir nach wie vor Lieblingsstücke gönnen. Die müssen natürlich die oben genannten Bedingungen erfüllen.

Der blaue Rollkragenpullover mit Norwegermuster erfüllt diese perfekt. Außerdem bringt er zusammen mit der karierten Hose etwas Farbe in meine eher dunkle Wintergarderobe.

 

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Es dauert etwas 4 – 6 Wochen bis sich eine Routine einspielt. Manchmal vergesse ich es noch, mein Frühstück am Abend zuzubereiten und nicht jeden Tag gibt es etwas ins Tagebuch zu schreiben. Ob ich es jeden Tag schaffe, mein Mittagessen vorzubereiten, wird sich noch herausstellen, bis zum 07.01. hab ich noch frei. Die Wunschgarderobe zu ergänzen ist wohl die einfachste Übung. Das wird mir leicht fallen.

 

elablogt 2019 wird ...

glücklich für uns alle! schreibt Ela – Danke dafür und für diese schöne Aktion!

 

Zum Schluss möchte ich mich bei Dir bedanken. Mein kleiner Blog, der so sporadisch bedient wird, hat so wunderbare stille und “laute” Leser und Leserinnen, die mich immer wieder aufs Neue erfreuen, überraschen, animieren, inspirieren und nachdenklich stimmen.

Vielen herzlichen Dank

und

ein gutes und gesundes 2019, das ganz viele glückliche Momente für Dich bereit hält!

 Sabine

21 Kommentars

  1. Geh davon aus, dass Dein selbst gekochtes Essen nicht nur viel weniger kostet als fertig gekauftes, sondern auch weniger Fett und Zucker enthält. Ein Gewinn auf allen Seiten also. Bleib dran!

    Ich wünsche Dir ein 2019, auf das Du gerne zurückblickst mit ganz vielen schönen Momenten!

  2. Liebe Sabine, ganz viel in deinem Post passt so gut zu meinem Leben und meinen Gefühlen. Ohne meine Routinen wär ich 2018 wohl manchmal unter gegangen. Diese kleinen Dinge geben mir Sicherheit und ich kann besser starten in die Tage. Spontanität war leider etwas, dass es letztes Jahr kaum gab. Zu viele Aufgaben, möge das 2019 auch Raum haben bei dir und bei mir, wenn wir den Wunsch danach haben.
    Bambus Zahnbürsten stehen auf meiner Shoppingliste. Ich hab noch ein paar Plastik gehortet, wenn man erstmal aufräumt kommt einiges zu Tage *hüstel*
    Genieße dein 2019 und Danke, dass du dir die Mühe gemacht hast weiter zu meinem Thema zu überlegen und dann noch so viel gefunden hast 🙂
    Liebe Grüsse Ela

  3. Routinen sind klasse, die sorgen tatsächlich dafür, dass man mehr Zeit für andere Dinge hat. Nur zu viele Routinen dürfen es bei mir nicht werden. Dann fahre ich mich ganz schnell fest. Essen wird trotzdem mit ins Büro genommen (in Edelstahl übrigens, nicht in Plastik) und meine Outfits suche ich tatsächlich im 5-er-Pack am Wochenende raus 🙂
    Liebe Grüße
    Fran

  4. Routine macht vieles leichter. Mein Essen bereite ich gerne Abends vor . Aber immer schon. Sparen mache ich so ähnlich wie Du. Und der Rest wird sich zeigen. Kommt Zeit , kommt Idee 😉
    LG und ein fabelhaftes 2019 für Dich

    Heidi
  5. Liebe Sabine, wünsche Dir ein gesundes neues Jahr. Ja Routine und äußere Ordnung, daran arbeite ich gerade. Schritt für Schritt. Ich merke aber dass es mir z.B. gut tun Sonntags die Woche vorzubereiten – was ich für Termine habe und was gegessen wird. Und wenn ich abends so viel möglich vorbereite ist es am nächsten morgen viel besser.
    LIebe Grüße
    Ursula

  6. Das klingt gut liebe Sabine. Mir ist Routine auch wichtig. Klar gefällt mir auch Spontanität, aber Routine gibt Sicherheit.

    Gut verstehen kann ich, dass Du nicht nur Pastelltöne magst. Mir geht es mit meinen Farben ähnlich. Die Palette wurde ja ziemlich dunkel eingestuft. Aber ohne meine “Knallfarben” kann ich nicht.

    Da ich am frühen Nachmittag koche, wenn ich nach Hause komme, brauche ich kein Essen im Büro. Das erspart mir natürlich zusätzliche “Arbeit”. Gesünder ist Selbstgekochtes allemal.

    Liebe Grüße Sabine

  7. Ich habe auch einigenDinge, die mir das Leben entspannter machen. So richte ich meine Garderobe immer am Vortag. Für morgens bereite ich auch einiges vor, dann ist es weniger stressig, bis das Kind das Haus verlässt. Mit Plastik bin ich zusehends kritischer und versuche, es immer mehr zu meiden. Geht nicht immer aber oft. Essen vorkochen ist toll, mache ich auch gerne und meine Kind nimmt die Sachen dann mit in die Mittagsschule oder wärmt sie zu Hause auf, wenn ich es nicht rechtzeitig schaffe, das Büro zu verlassen.
    Ich wünsche dir viel Erfolg beim Umsätzen und bin mir sicher, dass du es schaffen wirst.
    Liebe Grüße
    Andrea

  8. Ich schließ mich den anderen an… das sind gute, realisierbare Pläne. Ich mag auch lieber aus Glasbehältern essen, denen aus Plastik traue ich nicht so recht… ! Deine mit dem Bambusdeckel finde ich wunderschön! Vorsätze hab ich eigentlich das ganze Jahr über, manche werden sogar umgesetzt 🙂 !
    Was Deine “neuen” Farben betrifft, kann ich das so gut verstehen. Ich weiß ja schon lange, welcher Farbtyp ich bin… und nach mehreren “Ausbrüchen” (weil ich auch mal andere Farben tragen wollte, die mir sonst einfach fehlen!) kehre ich mittlerweile wieder zu “meiner” Palette zurück. Sie stehen mir halt einfach am Besten und ich fühl mich darin am Wohlsten…
    dass Du Dich wohl und gesund fühlst und dass es Dir gut geht, das wünsche ich Dir für 2019 von <3en, liebe Sabine!
    Liebe Grüße, Maren

  9. Liebe Sabine, ich wünsche Dir auch alles Gute fürs neue Jahr. Möge es Dir gelinen, Deine Ideen umzusetzen. Ich schleppe auch Wasser, Kaffe, Milch und Joghurt mit in die Arbeit. Das Teile ich mit meinem Kollegen und er organisiert das Müsli. Wir gehen nie essen, weil uns die Kantine nicht schmeckt. Und wir beide abends zu Hause essen.
    Ich setzte allerdings auf leichte Verpackung, weil mir Glas viel zu schwer ist, wenn ich da 1-1,5 h öffentlich unterwegs bin und ja auch noch meine Arbeitstasche zu tragen habe.
    Der Norwegerpulli ist genial. Ich finde ja Dunkelblau ist DIE Farbe, die wirklich allen Menschen gut zu gesicht steht.
    BG Sunny

  10. Das sind super Vorhaben, liebe Sabine, und nachdem sich geübte Routinen angeblich spätestens nach drei Wochen in Gewohnheiten verwandeln, lassen sich diese Pläne bestimmt auch gut einhalten. Unsere Einkaufsgewohnheiten ähneln den euren (toll, dass du das mit der Bambuszahnbürste schon durchgezogen hast!) und selbstgekochtes Essen mitnehmen ist definitiv die bessere und preisgünstigere Wahl als etwas zu kaufen. Lediglich bei Jobs mit guten Mitarbeiterrestaurants kann man sich das vielleicht sparen. (So einen Job hatte ich mal, als ich in einem Krankenhaus arbeitete, da gab’s vier ermäßigte Menüs für Mitarbeiter zur Auswahl, auch gute Bio- und Veggie-Gerichte waren dabei.) Über die Winter-/Sommertyp-“Einstufung” bin ich sehr verblüfft, ich habe dich immer ganz besonders schön und strahlend in Herbstfarben gefunden…
    Weil du mir geschrieben hast, dass du dich im Färben versuchen willst – das macht eindeutig Spaß und bringt mehr Abwechslung bzw. mehr Lieblingsfarben in den Kleiderschrank. Klappt halt leider fast ausschließlich bei Baumwolle / Leinen. Und immer vorher alles gut und gleichmäßig nass machen, dann sollte es keine Unregelmäßigkeiten beim Ergebnis geben…
    Herzliche rostrosige Jänner-Grüße,
    Traude
    https://rostrose.blogspot.com/2019/01/rund-um-weihnachten-und-das-neue-jahr.html

  11. Es ist immer toll, Frauen wie dich zu sehen, die so schön anzusehen sind mit den “richtigen” Farben. Ich bin ein so visueller Mensch und bei so farbigen Eindrücken, geht mir immer das Herz auf.

    Deine Glasbehälter sind mir eine tolle Inspiration. Muss ich auch mal nach Ausschau halten.

    Ich wünsche dir ein frohes, neues Jahr liebe Sabine mit vielen glücklichen Momenten. Sei herzlich gegrüßt. Sabina

  12. Routinen sind wichtig, um Stress zu vermeiden, vor allem wenn jemand arbeitet,
    aber Spontaneität darf auch manchmal sein!
    Ich drücke dir die Daumen und wünsche dir weiter viel Freude und Erfolg um deine Ideen umzusetzen. Ich bin mir sicher, du schaffst es!
    Der Norwegerpulli steht dir hervorragend! Ich liebe solche Muster!
    Tolle Kombination!
    Liebe Grüße,
    Claudia

  13. Da hast Du Dir ja richtig viel vorgenommen. Ich wünsche Dir, dass Du möglichst viel davon realisieren kannst. Mir würde mehr Routine auch gut tun, doch stelle ich dann immer wieder fest, dass ich morgens z.B. immer eher spontan entscheide, was ich koche oder anziehe.
    Grüßle Bellana

  14. Liebe Sabine, Deine Vorsätze machen für mich absolut Sinn! Ich habe einige Routinen in meinem Alltag, und diese haben sich bewährt und lassen in der Regel sogar noch Platz für die spontanen Dinge, die ich liebe! Sehr vorbildlich finde ich Euch in Sachen Lebensmittelkauf und in der Verwendung von Dingen generell. Was Ihr beim Einkaufen praktiziert, versuche ich auch zu leben. Was das Mittagessen anbelangt, habe ich es ein wenig leichter als Du, da mein Arbeitgeber eine Kantine mit einem wirklich beachtlichen Speisenangebot bietet.
    Ich wünsche Dir auch ein wunderbares neues Jahr, vielen Dank, dass Du dabei bist, in der Bloggerwelt.
    Und natürlich mag ich Dein Outfit mit dem schönen Pulli wieder sehr. Dass es auch Tage gibt, an denen Dir nicht nach rosa ist, verstehe ich sehr gut.
    Liebe Grüße, Rena
    http://www.dressedwithsoul.com

  15. Hallo Sabine, eine schönes neues Jahr wünsche ich dir. Finde deine Vorsätze gut und die Routine im Alltag wird etwas Zeit brauchen, du wirst es bestimmt schaffen. Dein Outfit sieht toll aus, der Pulli ist klasse, hat ein schönes Muster.
    Liebe Grüße Bo

    Bo

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