Ich arbeite im Büro, schon seit ziemlich genau vierzig Jahren und seit 17 Jahren in derselben Firma. Ich kenne meine Kollegen und Kolleginnen, sie kennen mich. Mit denen in meiner Abteilung, speziell mit meiner Chefin, mit der ich mir den Raum teile, verbringe ich mehr Zeit als mit jedem anderen. Wir sind eine kleine Firma mit unter 100 Beschäftigten. Meine Kollegen (ich bleibe jetzt bei dieser Bezeichnung, ich mag das angefügte “Innen” nicht) kenne ich alle, von vielen weiß ich familiäres, ja sogar persönliches. Nicht jeden mag ich, nicht jeder mag mich, aber beruflich kommen auch wir miteinander aus und Animosiäten haben für mich im Job nichts verloren. Ich bin eine gute Kollegin und gerne ein Teamworker. Das zur Einleitung.

Wir arbeiten in zwei verschiedenen Gebäuden, im einen sind die Räume klimatisiert, im andern nicht. An meinem Arbeitsplatz gibt es keine Klimaanlage. Ein Schicksal, das ich mit einigen teile und das uns mit Neid auf die abgekühlten Kollegen blicken lässt, das uns aber in unserer schweißtreibenden Situation auch irgendwie zusammen bringt. Gemeinsames Leid, halbes Leid – so ähnlich!

Früher, als mir die Hitze noch nicht so viel ausmachte, habe ich die Hundstage, die es in jedem Jahr gibt, mit Hilfe von vielen kühlen Getränken und ab und zu einem Eis ertragen. Inzwischen sind die Sommer länger, die wirklich heißen Tage häufiger, ich älter und nicht mehr ganz gesund. Letztes Jahr war ich über eine Woche richtig krank. Dieses Jahr bat ich rechtzeitig um einen Arbeitsplatz, der nicht über 30 Grad warm ist und den habe ich bekommen. Anders aber als gedacht.

Wetterbedingter Arbeitsplatzwechsel

Ich zog mit PC und Bürokram um in ein klimatisiertes Büro im anderen Gebäude. Freundliche 24 Grad erwarteten mich dort und zwei Kollegen aus einer anderen Abteilung nahmen mich wohlwollend auf. Soweit so gut.

Ich habe mich schnell eingelebt. Es ist eine Wohltat bei normalen Raumtemperaturen zu arbeiten. Dass ich 15 – 20 mal am Tag vom neuen Arbeitsplatz zum alten, zum Drucker, zum Fax, etc. gehen muss, macht mir nichts aus. Ich komme so auf fast 5000 Schritte, mit Mittagspause, alleine während der Arbeitszeit. Ist doch nicht schlecht!

Angenehm ist auch, dass mit den “quasi” neuen Kollegen  eine Art Verbundenheit entsteht. Ich habe mehr Einblick in ihr tägliches Tun, sie in meins.  Was vorher eines Besprechungstermins bedurfte, läßt sich nun mit ein paar Sätzen über den Schreibtisch hinweg klären – die beiden Herren Ingenieure sind für die Technik zuständig – ich bin Kauffrau.  Außerdem bekomme ich mit, wo sie der Schuh drückt und ich mache auch kein Hehl daraus, was ich gerne anders hätte. Das Verständis füreinander wächst.  Sprechen wir über mir vertraute Vorgänge, bringen die Kollegen, denen diese fremd sind, erstaunlich andere Methoden und Herangehensweisen ins Spiel.

Vom Platzwechsel zum Perspektivenwechsel

Dieser Platzwechsel gibt mir auf einfache Art und Weise, die Möglichkeit, die Perspektive zu wechseln, neue Erfahrungen zu machen, Gewohntes zu überdenken. Neben dem im Kühlen arbeiten, ein nicht zu unterschätzender Vorteil.

Lustigerweise rücken die “quasi” alten Kollegen ein wenig von mir ab. Nur zu verständlich, ich muss ja nicht mehr im Heißen schwitzen. Vielleicht liegt es aber auch daran, dass ich über die täglichen Interna einfach nicht mehr informiert bin. Ein Außenseiter fast, der nicht mitreden kann. Das wird sich wieder ändern, wenn ich zurück bin. Gespannt bin ich, ob ich dann so einen Perspektivenwechsel erneut erlebe.

Wann ich wieder im ungekühlten Büro arbeiten werde, hängt davon ab, wie lange der Sommer dauert. Ich nehme an, spätestens Mitte September ist alles wieder beim Alten. Warum ich Dir das heute erzähle?

Weil ich es wichtig finde, auch im Alter Neues auszuprobieren und neugierig zu bleiben.  Ich höre immer wieder, dass es älteren Menschen schwerer fällt Neues zu akzeptieren, sie mehr Zeit und Energie brauchen um Neues zu lernen.

Das Gegenteil ist der Fall, bei mir. Jetzt habe ich viel mehr die Zeit und Muse mich mit etwas Ungewohntem zu beschäftigen und mich darauf einzulassen. Ich lerne mit der Gewissheit, dass ich, was wichtig für mich ist, erkennen werde. Mit mehr Geduld beobachte ich, was die Veränderung mir überraschendes bringt. Mit mehr Erfahrung, weiß ich, dass ich aus dem Neuen für mich etwas gewinnen werde. Lebenslanges Lernen ist nichts, was ich fürchte. Ich empfinde es nicht als ein Muss, sondern als eine Gunst.

Wenn mich eingefahrene Wege nicht weiter bringen, weil ihre Spurgleise zu tief sind, um aus der Bredoule zu kommen, ist eine Veränderung, auch wenn sie nur in einer Hinsicht eine Verbesserung bedeutet, eine Überlegung wert.

Wenn der Wind der Veränderung weht, bauen die einen Mauern und die anderen Windmühlen” 

besagt ein Sprichwort (wahrscheinlich aus China). Ich möchte, egal wie alt ich bin und werde, Windmühlen bauen und mich an ihrem fruchtbaren Tun erfreuen.

Karin Austmeyer- Sweet Sixty – hat in diesem Post das Vorurteil, dass es mit zunehmendem Alter schwerer wird zu lernen, und noch ein paar weitere unter die Lupe genommen und mit Fakten widersprochen.

Bei Ines geht es auch um Lernen –schau mal hier

Damit dieser Post jedoch nicht zu textlastig wird, gibt’s noch ein paar Bilder mit zwei Büro-Looks, garantiert getestet an den heißesten Tagen und für gut befunden.

 

 

blauer-overall-60plus-stil

 

Es muss nicht immer ein Kleid sein, ich trage ab und zu auch gerne Hosen. Nur weit müssen sie sein und knöchellang und entweder aus leichter Viskose, wie der Overall

 

Leinenhose-und-Viskose-Top-60plus-style

 

weite-hose-spitzentop-60plus-style

 

oder aus Leinen, wie diese Rosane. Dazu trage ich fast immer flache silberne Sandalen mit durchgehender Plateausohle. Unkomplizierte Kleidung und vor allem Schuhe, die ich nicht spüre, lassen mich hohe Temperaturen einfach besser ertragen.

Die Sandalen sind neu. Ich hab den ganzen Sommer über nach solchen gesucht und bin nachdem ich ungefähr in 10 Schuhgeschäften war und mindestens 50 Paar anprobiert habe (… innerhalb von drei Monaten), glücklich, dass es tatsächlich noch Sandalen gibt

  • die eine Plateausohle haben und trotzdem flach sind
  • die keine scharfkantigen Ränder besitzen
  • die breit genug sind und meine Fuß nicht quetschen

Ich finde es zunehmend schwieriger Schuhe zu kaufen. Meine Füße sind Diven, die besondere Aufmerksamkeit verlangen und keinerlei Unbequemlichkeit dulden. Verständlich, sie tragen mich schon lange und sind sehr zuverlässig, aber mühsam ist das schon manchmal. 

Leichter war es, eine weite Leinenhose zu finden. Diese ist aus dem Flohmarktladen. Top und Overall sind aus dem Fundus.

 

Ich wünsche Dir einen wunderbaren Sommer und,

wenn Du unter der Hitze stöhnst, einen schattigen Platz und eine Erfrischung im Nu. 

Liebe Grüße

Sabine

 

28 Kommentars

  1. Was die Schuhe anbelangt, geht es mir wie dir und ich musste in diesem Jahr doch einen Kauf bereuen ( dabei von der selben Marke ).-
    Was die Veränderungen bis ins Alter anbelangt, stimme ich dir mit Einschränkung zu:
    Ich habe immer wieder gewechselt: Arbeitsplatz, Schulform, Leitungsfunktionen, bis zuletzt. Da habe ich dann mit 61 Jahren noch einmal einen Wechsel gewagt, nachdem er mir 5 Jahre vorher sehr gut gelungen war. Nach zwei Wochen hatte ich einen schlimmen Dienstunfall, durch ein Kind verursacht, fiel lange aus und wurde dann wie die unfähige Alte behandelt und nicht unterstützt.
    Ich habe ganz schön dagegen mental angekämpft, bis mein Hausarzt die Reißleine zog und mich ein halbes Jahr vor meinem ( inzwischen dann aufgrund der negativen Erfahrungen ) geplanten Ruhestand aus dem Verkehr zog.

    Einmal Veränderung zu viel, würde ich jetzt sagen. Denn wenn das Gegenüber keine passende Einstellung hat, hast du schlechte Karten als alter Mensch. Da weiß nämlich auch keiner, was du vierzig Jahre lang geleistet hast.
    Ich muss mir eingestehen, darüber auch etwas verbittert zu sein.

    Nun wünsche ich dir, dass du weiterhin gut aufgehoben bist in deiner Firma und dich respektiert fühlen kannst. Wie wichtig das ist, habe ich ganz zum Schluss noch einmal erfahren.
    Alles Liebe!
    Astrid

    1. Liebe Astrid,
      was Du schilderst ist bitter und ich kann Deine Enttäuschung darüber, wie Du behandelt wurdest gut verstehen. Diese Art Veränderung hätte es nicht gebraucht. Die Unfähigkeit die Perspektive zu Wechseln und ein hohes Maß Unwilligkeit dazuzulernen, sehe ich eher bei denen, die Menschen wegen ihres Alters (oder anderem) diskriminieren. Sich respektiert fühlen und andere respektieren halte ich für eines der wichtigsten Dinge überhaupt. Eine Menge Leid und Elend gäbe es nicht, wenn Respekt voreinander eine Selbstverständlichkeit wäre.
      Liebe Grüße
      Sabine

  2. Wie schön, dass Deine Chefin Dir da entgegenkommt und somit auch verhindert, dass Du wegen der Hitze ggf. arbeitsunfähig wirst.

    Dass es gut tut, in den anderen Bereich Einblick zu bekommen, glaube ich sofort. Dass die eigentlichen Kollegen distanzierter werden, erstaunt mich. Menschen verhalten sich immer wieder spannend.

    Mir reicht manchmal schon ein Perspektivwechsel, in dem ich einen Rundweg andersherum gehe. Er ist an einigen Stücken für mich dann bereits kaum wiederzuerkennen.

    Über lebenslanges Lernen habe ich auch heute geschrieben. Ich finde, das gehört zum Leben dazu wie Luft zum Atmen.

    1. Liebe Ines,
      das ist ein guter Vergleich. Ich empfinde Lernen auch als etwas, das zu meinem Leben unbedingt dazu gehört.
      Seltsamerweise gehen wir unseren abendlichen Rundweg seit fast drei Jahren immer in derselben Richtung. Wird Zeit mal die andere zu wählen. Jetzt bin ich gespannt, was mir dabei auffällt.
      Liebe Grüße
      Sabine

  3. Liebe Sabine, es freut mich dass es Dir so gut ergeht. Ich frage mich jeden heißen Tag, wie ich den in der heissen Praxis überstehen soll. Meine Kolleginnen haben mir einen direkten Ventilator hingestellt. Damit geht es besser.
    Ich wechsle oft die Perspektiven und glaube Dir sofort, dass das schon mal eine Erfahrung ist, für beide Seiten. Gerade wenn Entwickler keine Anwender sind profitiert man stark davon.
    Deine Looks sind bequem und doch schick. Mit Schuhen habe ich auch furchtbar Probleme.
    Wünsche einen schönen Sonntag, liebe Grüße Tina

    Tina von Tinaspinkfriday
    1. Liebe Tina,
      der Ventilator am Schreibtisch war der erste Schritt, dann haben wir ein Kühlgerät, das mit Wasserkühlung arbeitet bekommen. Leider war es zu klein, um den Raum auf Dauer vernünftig zu kühlen. Wenn man allerdings direkt davor sitzt, wirkt es schon. Das wäre vielleicht auch was für Dich.
      Liebe Grüße
      Sabine

  4. Vor ein paar Wochen habe ich einen Tag bei uns in der Produktion mitgearbeitet. Als Personalerin finde ich es wichtig auch mal über den Tellerrand zu gucken und zu sehen, welche Herausforderungen andere Mitarbeiter meistern müssen. Ich war scheinbar die erste Bürokraft, die das mal in dem Unternehmen gemacht hat und das Erstaunen war groß. Schade eigentlich, denn den Horizont erweitern ist meist eine gute Sache.
    Das Problem mit der Klimaanlage haben wir auch, ich sitze glücklicherweise klimatisiert und weiß das sehr zu schätzen.
    Liebe Grüße
    Andrea

    1. Liebe Andrea,
      ich vermute nachdem das Erstaunen abgeklungen ist, haben es Deine Kollegen in der Produktion begrüßt, dass sich jemand mit Ihrer Arbeitssituation befasst. In Zeiten des Fachkräftemangels kann ein Blick über den Tellerrand nur nützen.
      Liebe Grüße
      Sabine

  5. Da hast Du gut beschrieben, wie wichtig ein Perspektivenwechsel (egal in welchem Alter) ist. Da ich immer im IT-Bereich gearbeitet habe, am Anfang in der Softwareentwicklung und Betreuung der Anwender und später(ab 50) in der Beratung bei den unterschiedlichsten Kunden, blieb mir gar nichts anderes übrig, als lebenslang zu lernen, um in dieser schnelllebigen Branche nicht abgehängt zu werden. Das ist mir auch, denke ich, ganz gut gelungen. Wenn man über viel Erfahrung verfügt und trotzdem Neuerungen gegenüber aufgeschlossen bleibt, kann man auch in fortgeschrittenem Alter mit den Jüngeren mithalten.
    Weiterhin viel Erfolg im beruflichen Umfeld.
    Grüßle Bellana

  6. Eine schöne Sache, dass Du in einem klimatisierten Büro arbeiten kannst. Ich habe das Glück, dass ich auf’s Homeoffice ausweichen kann, wenn es zu heiß wird.

    Hosen trage ich persönlich lieber als Kleider. Deine Outfits sehen luftig leicht und sommerlich frisch aus.

    Liebe Grüße Sabine

    1. Liebe Sabine,
      ich genieße es noch immer im kühlen Büro zu arbeiten. Da ich früh um 7:15 Uhr anfange, ist es auf meinen Arbeitsweg noch angenehm kühl. Mein Arbeitstag ist gut klimatisiert, nur auf dem Heimweg bin ich 38 – 40 Grad Hitze ausgesetzt. Nach einem Bad im See bin ich aber schnell wieder abgekühlt.
      Liebe Grüße
      Sabine

  7. Perspektivenwechsel sind großartig, weil sie neue Einsichten vermitteln und ohne neue Einsichten tritt man auf der Stelle. Abgesehen davon ist es toll, dass du die Möglichkeit hast, an einem klimatisierten Arbeitsplatz zu sitzen. Die Zusammenarbeit mit Menschen, die quasi am “anderen Ende” des Jobs sitzen, finde ich immer wieder erhellend. Deshalb, und weil die eine Klimaanlage haben *grins*, findet man mich in den letzten Wochen verdammt oft in der Grafik…
    Liebe Grüße
    Fran

    1. Liebe Fran,
      bevor ich ins Kühle umziehen durfte, habe ich auch jede Gelegenheit genutzt, mich bei den Kollegen mit den klimatisierten Büros aufzuhalten. Umso schwerer fiel es mir dann, mich in meinen “Brutkasten” zurück zu schleichen.
      Liebe Grüße
      Sabine

  8. Ich habe das Glück, dass ich auf der Nordseite in einem Altbau arbeite und das Büro eigentlich angenehm ist… allerdings habe ich wettertechnisch keine großen Probleme und gehe sogar joggen (auch wenn alle die Hände über den Kopf zusammen schlagen), ich denke ich weiß was mein Körper ab kann und was nicht. Dein Outfit ist schick und meine Schuhe ja… die sind immer bequem, wobei ich mir letztens sogar ein paar recht hohe mit Keilabsatz gekauft hab… perfekt und schick.
    Deine Outfits sind wieder toll und ich drücke dir für den Rückwechsel des Arbeitsplatzes die Daumen, dass du auch wieder lieb aufgenommen wirst. Schön, dass sowas möglich ist.
    Liebe Grüße Jacky

  9. Liebe Sabine, danke für diesen wunderbaren Post und Deine Ehrlichkeit. Ja, ein Platzwechsel ist definitiv gleichzeitig ein Wechsel der Perspektive und ich finde es klasse, dass Du nicht nur um einen “kühleren” Platz gebeten hast, sondern erst recht, dass Du Dich so bewusst darauf einlässt. Ich selber bin ein sehr großer Freund von Änderungen: fahre gerne mal eine andere Strecke als üblich, koche sehr sehr häufig ein neues Gericht, von wechselnden Kleiderkombinationen ganz zu schweigen 🙂 Außerdem käme es für mich nicht in Frage, den Urlaub dauernd am selben Ort zu verbringen 😉 Deine Hosenoutfits stehen Dir sehr gut!
    Liebe Grüße, Rena
    http://www.dressedwithsoul.com

  10. Liebe Sabine, wie Recht ich Dir gebe! Und den ollen Chinesen mit ihren Windmühlen auch… heute bauen sie leider keine Windmühlen mehr, sondern bedenkliche Atomkraftwerke… Zunächst einmal muss ich sagen, dass Dir der blaue Overall ganz toll steht, Du gefällst mir darin sehr! Ich mag aber auch das zweite Outfit mit der Leinenhose, die Schuhe sind klasse. Ich brauch auch ewig, bis ich für mich geeignete Schuhe finde, bin da extrem empfindlich.
    Was den Perspektivenwechsel angeht: es ist doch interessant, dass vermeintlich kleine Veränderungen doch eher große nach sich ziehen. Das ist irgendwie immer so, finde ich, wenn man ein kleines Detail ändert, dann zieht es einen ganzen Rattenschwanz hinter sich her. Interessant, wie das Verhältnis auch zu den “alten” Kollegen sich nun verändert hat…
    es macht also doch was aus, wenn in China ein Sack Reis umfällt (um mal die Brücke zu den Chinesen zu schlagen…hihi).
    Liebe Grüße
    Maren

  11. Ein Perspektivenwechsel fällt nicht immer leicht, bringt aber als Vorteile viele schöne neue Sachen mit, z.B. mehr Erfolg und neue Herausforderung!
    Und neue Klimaanlage! 😉
    Alle Outfits sehen total schön 🙂 gefallen mir sehr und stehen dir supergut!
    …Und bitte, gerne viel mehr Looks!
    Liebe Grüße,
    Claudia

  12. Ich glaube es tatsächlich so. Aus den Augen, aus dem Sinn. Eine räumliche Trennung, und sei sie noch so klein, führt innerhalb kürzester Zeit zu einer gewissen Entfremdung. Wir waren ein paar Jahre mit nem anderem Team aif einem Gang. Seit sie ein Stockwerk höher sitzen, haben wir nur noch gemeinsame Pflichttermine. Deshalb glaube ich auch, dass virtuelle Teams ohne persönlichen Kontakt nicht funktionieren können. LG Sunny

  13. Liebe Sabine, Du sprichst mir aus der Seele. Perspektivenwechsel sind ein wichtiger Ansatz, um in einem stetigen Lernprozess zu bleiben und auch Dinge neu zu bewerten. Er eröffnet immer wieder erstaunliche Sichtweise, selbst wenn die Veränderung gar nicht so erheblich ist. Allerdings muss der Perspektivenwechsel auch gelernt sein. Jemand der unflexibler ist als Du, würde sicherlich nur die negativen Aspekte aufführen und würde den Gewinn gar nicht bemerken.

    Liebe Grüße
    Gabriele

    1. Liebe Gabriele,
      seltsamerweise bin ich die einzige, die in ein kühles Büro umgezogen ist. Nachdem ich den Anfang gemacht habe, haben etliche Kollegen kühle Plätze in ihren Büros angeboten. Obwohl viele wegen der Hitze stöhnten, hat keiner das Angebot angenommen. Offenbar gilt für die meisten lieber im gewohnten ausharren als sich auf ungewohntes einlassen.
      Liebe Grüße
      Sabine

  14. Liebe Sabine,
    wunderschön gesagt; Wenn der Wind der Veränderung weht, bauen die einen Mauern und die anderen Windmühlen”; das Leben ist Veränderung, Stagnation bedeutet den Tod, das zu verstehen ist wahrlich nicht immer leicht, besonders wenn die Veränderungen auch Belastungen, in vielerlei Hinsicht darstellen können. Den Fokus dabei auf Positives zu lenken bedeutet eine lebenslange Übung, ein lebenslanges Lernen. Daran “arbeite” ich Tag für Tag und es gelingt mir nicht immer, aber immer besser. Seit dem schweren Unfall meines Mannes im Jahr 2005, der unser ganzes Leben auf den Kopf stellte und nachhaltig veränderte ist nichts mehr wie vorher, das Leben geht weiter und ist tagtäglich zu bewältigen; ich habe mich entschieden nicht als Opfer durch Leben zu gehen sondern es aktiv zu gestalten und zu leben, nach unseren Möglichkeiten.
    ich danke Dir für Deinen Post, er macht Mut zum Leben,
    liebe Grüße aus Salzburg
    Gabriele

    Gabriele
    1. Liebe Gabriele,
      erstmal herzlich willkommen. Ich freue mich, dass Du auf meinen Blog gefunden hast und mir Deine Meinung mitteilst.
      Ich gebe Dir recht, man kann es üben und schließlich lernen, die positiven Seiten zu sehen. Mit der Zeit geht es dann von ganz alleine und selbst in schwierigens Situationen sieht, oder ahnt, man schneller ein Licht am Horizont. Danke für diese klugen Sätze.
      Liebe Grüße
      Sabine

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