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Fürth liegt nicht mal zwei Fahrstunden von uns entfernt, ideal für einen Wochenendausflug. Zumal schon die Fahrt durchs Ries und das Altmühltal eine schöne Landpartie sind. Auf dem Plan stand nur, den Tag genießen und uns bei sommerlichem Wetter durch die Stadt treiben lassen.

 

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Bummel durch die  Altstadt

Besonders schön bummeln lässt es sich in der Altstadt. Es gibt kein Haus, das einem andern gleicht. Die unterschiedlichsten Baustile treffen aufeinander und bilden eine harmonische Vielfalt. Unzählige Lokale zum draußen oder drinnen sitzen laden ein, schmucke kleine Läden locken nicht nur Touristen, sondern vor allem die Fürther in diesen Stadtteil. Besonders gut gefallen hat es uns am Grünen Markt, in der Gustavstraße und der Königstraße und rund um die Kirche St. Michael. Quierlig und geschäftig geht’s in der Gustavstraße und am Grünen Markt zu und still und beschaulich in den Seitengassen. 

In der Königstraße und am Grünen Markt gibt es Second Hand Läden mit hübschen Sachen. Gekauft hab ich mir nichts. Wie so oft, war in meiner Größe die Auswahl nicht groß. Ich frag mich manchmal, ob nur Frauen, die Größe 34 – 40 tragen ihre Kleidung weiter geben. Erklären kann ich mir dieses Phänomen nicht.  

Kein Problem, etwas zu finden hatten wir Im Welthaus in der Gustavstraße. Sie haben eine große Auswahl an Fair-Trade-Kleidung, schön präsentiert in einem hellen, farbenfrohen Ambiente. Wir fanden beide T-Shirts, ich eins in rot und blau, Herr U. ein graues. Die zeige ich dann mal in einem anderen Post. 

Tisch und Bett

Bummeln macht hungrig und durstig. Statt Mittagessen gab’s einen Eisbecher in einer Eisdiele am Gauklerbrunnen. Zum Abendessen gabs Burger, für mich einen Rhabuspriz (Rhabarbersaft und -sirup mit Prosecco) und für Herrn U. dunkles Bier im Stubenhocker. Wir saßen bei über 20 Grad natürlich draußen und nicht in der Stube. Aber wieder ganz nah am Gauklerbrunnen. Dieser Brunnen ist was Besonderes, auf dem ganzen Markt begegnen einem die Gaukler und ihre Tiere, spielend und musizierend.

Übernachtet haben wir im, vor kurzem neu eröffneten, “niu Saddle”. Dem Namen geschuldet , ist das Hotel mit viel Holz und Leder, einigen Sätteln und einem überlebensgroßen Pferd dekoriert. Wir hatten trotzdem nicht das Gefühl auf einem Reiterhof zu wohnen. Das Frühstücksbüffet war reichhaltig, frisch und lecker. Mir haben es besonders die Pfannkuchen angetan. 

Am Wasser

Zwei Flüsse fließen durch die Stadt, die Pegnitz und die Rednitz. Am Abend sind wir ein Stück an der Pegnitz entlang gegangen. Eine grüne Oase, mitten in der Stadt. Sie führte uns wieder in die Altstadt.

 

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Ich schreibe Werbung hier drüber, nicht weil ich dafür bezahlt werde, sondern weil es sich nicht vermeiden lässt, wenn ich Namen nenne. Was uns gut gefallen hat, mag Dich ja interessieren.

 

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Als wir am Vormittag losgingen, war der Himmel bedeckt und für einen Pulli war es nicht zu warm. Am Abend war noch genug von der Nachmittagshitze in der Stadt, dass eine Bluse ausreichte. Die Lederjacke hab ich erst viel später gebraucht.

Reisegarderobe:

Tasche von Fritzi aus Preußen, dunkelblaue Stoffhose – beides via kleiderkreisel – silberne Espadrilles und blaue Wildlederballerinas vom Vorjahr – eine hellblaue Jeans und eine gestreifte Blumenbluse von HuM, ein gestreifter Baumwollpullover vom Flohmarkt und eine hellbraune Lederjacke.

 

24 Kommentars

  1. Danke für die schönen Bilder. Obwohl ich einige Jahre in Ingolstadt gelebt habe, war ich nie in Fürth. Warum weiß ich gar nicht, aber es gab so vieles zu entdecken…..Dafür habe ich ja jetzt einen schönen Rundgang gemacht 🙂
    Liebe Grüße
    Andrea

    1. Fürth steht wohl ein wenig im Schatten von Nürnberg, was aber auch bedeutet, weniger Touris und mehr normales Straßenleben. Das macht einen Teil des Charmes aus.
      Liebe Grüße
      Sabine

      paula58
  2. Ich hab ja 5 Jahre in Bamberg gelebt, war aber immer nur in Nürnberg, nie in Fürth. Ich wusste gar nicht, dass Fürth so schön ist – oder sind’s Deine Bilder, die immer Lust auf mehr machen…? ;-D Ich glaube, Du würdest noch eine Plattenbausiedlung so fotografieren, dass man unbedingt hin möchte 😀
    Danke für den virtuellen Ausflug – ich bleib nämlich heute mal am Feiertag zu Hause und wir grillen auf Balkonien…

  3. feiner maritimer look!
    auch ich bin hin&weg von deinen fotos – grandios!
    wir bleiben an langen wochenenden lieber im garten – “draussen” ist zuviel los – der “nachteil” (nicht wirklich) in solch pittoresker gegend zu wohnen…..
    ;-D
    xxxxxx

  4. Da ich ja nicht mal Nürnberg richtig kannte, haben wir uns vor Weihnachten auf diese Stadt beschränkt. Deine Fotos überzeugen aber auch, seinen Fuß nach Fürth zu setzen.
    Einen schönen Feiertag!
    Astrid

  5. Was für ein schöner Stadtbummel liebe Sabine. Ich kann mir vorstellen, dass Ihr den Ort sehr genossen habt, das man an den tollen Bildern sieht. Deine Bluse finde ich besonders hübsch. Besonders der raffinierte Armausschnitt gefällt mir.

    Liebe Grüße Sabine

  6. Oh, das ist ja hübsch da. Bisher war Fürth immer nur eine Autobahnausfahrt auf dem Weg nach Süden. Dass es da so hübsch ist, hätte ich nie gedacht. Wer weiß, vielleicht lege ich beim nächsten Mal da einen Stop ein, dank Dir 🙂
    Liebe Grüße
    Fran

  7. Deine Bilder sind wieder hervorragend. Die Altstädte da unten sind natürlich ein Traum. Hier ums Eck in Brandenburg ist es eher “Tot”…. da ist nichts… leider.
    Vielleicht kaufen sich Leute in kleineren Größen einfach öfter Klamotten und in größeren Größen eher Qualität die länger hält, oder die haben eher keine Lust auf Kauffrust und probieren und dann drückt es hier und zuppelt dort und daher freuen die sich an Teilen länger. Weiß nicht.
    Liebe Grüße Jacky

    Jacky
    1. Danke, Jacky. Brandenburg kenn ich leider gar nicht. Aber Potsdam hat mir gut gefallen und im Herbst bin ich in der Mecklenburgischen Seenplatte. Ihr habt um Berlin rum schon auch Eure schönen Ecken. Vom Charlottenburger Park man ganz zu schweigen.
      Liebe Grüße
      Sabine

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